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Die Orgeln der Altstadtgemeinde 

Petrikirche

Die erste Orgel erhielt die Petrikirche im Jahre 1689. Das Instrument wurde in den Werkstätten des Orgelbauers Spoltmann gebaut.
Nach dem Umbau 1870/72 bekam die Petrikirche eine neue Orgel aus den Werkstätten von Richard Ibach aus Barmen.
Erneut wurde die Kirche 1911/12 umgebaut. Albert Schweizer, der kurz zuvor die elsässisch-deutsche Orgelreform mitinitiiert hatte, entwarf die Disposition der dritten Petrikirchenorgel mit 3 Manualen und 39 Registern. Dieses Instrument, das Albert Schweizers frühe Orgelreformideen widergespiegelt haben soll, wurde von der Firma Dahlstein & Haerpfer aus Bolchen bei Metz erbaut.
Nach Wiederaufbau der 1943 bis auf die Grundmauern niedergebrannten Kirche wurde die jetzige Orgel 1959 fertiggestellt. Sie wurde von der Berliner Orgelwerkstatt Karl Schuke nach Plänen von Siegfried Reda gebaut und verfügt über 59 Register, verteilt über 4 Manuale und Pedal. Elemente aus Renaissance, Barock und Romantik wurden mit Elementen neuerer Zeit zu einer modernen Orgel verschmolzen, die in ihrer Konzeption und Klangqualität zu einer der bedeutendsten Instrumente der ersten Nachkriegsjahrzehnte in Deutschland zählt und jüngst unter Denkmalschutz gestellt wurde. 
Das Instrument wurde 2001 von der Werkstatt "Manufacture d'Orgues Muhleisen" in Straßburg saniert.

An den "Innereien" interessiert? Hier gibt es die Disposition der großen Orgel der Petrikirche, Mülheim an der Ruhr 

Fotos der großen Orgel der Petrikirche, Mülheim an der Ruhr.
Bild vom Chorraum her;
Bild von der Seite.